(Original) Unverpackt Einkaufen in Kreuzberg

Der Rummel der letzten Wochen und Monate um den kleinen Laden in der Wienerstraße in Berlin-Kreuzberg hat sich inzwischen etwas gelegt. Und doch ist immer etwas los, wenn ich auf dem Weg von der Arbeit nach Hause einen Zwischenstop einlege, um schnell noch etwas einzukaufen. Verfolgt habe ich auch dieses Projekt vom Crowdfunding an und konnte mein Glück kaum fassen, als sich die Gründerinnen für ein Ladengeschäft in unmittelbarer Nähe meines Arbeitesplatzes entschieden. Inzwischen habe ich von Nudeln im Mehrweg-Beutel über Shampoo in wiederbefüllbaren Spendern schon einiges ausprobiert und freue mich über jede eingesparte Verpackung. Meine ersten Erfahrungen möchte ich in diesem Artikel zusammenfassen.

Urban Gardening: Rückblick auf die erste Saison

Garten in Wartenberg2014 habe ich mich relativ spontan dafür entschieden, einen kleinen Gemüsegarten bei meine ernte zu pachten. Mein Partner war eher skeptisch, ob wir das mit unseren Jobs und den Kindern zeitlich schaffen. Dieses Jahr wollte er ohne Zögern wieder dabei sein.
Aber der Reihe nach: meine ernte bietet den Pachtgarten in 2 Größen an. Die kleinere Variante wird mit 45 Quadratmetern eigentlich für Singles und Paare empfohlen. Da wir aber noch nicht wussten, was uns erwartet, wir so gut wie keine Erfahrung im Gärtnern haben hatten und unsere Kinder bis auf wenige Ausnahmen noch ziemliche Gemüsemuffel sind, haben wir uns für die kleine Version entschieden. Und das war im Rückblick genau richtig.

Nager-IT produziert fair(st)e Computermaus

nager-it Maus

Während in der Öffentlichkeit vor allem die Bereiche Lebensmittel und Kleidung die Diskussion um Fairen Handel dominieren, lassen sich mittlerweile auch ganz andere fair produzierte Produkte entdecken. Im Wirtschaftsmagazin enorm bin ich kürzlich auf die faire Computermaus von Nager-IT gestoßen. Weil das Projekt nicht nur fair sondern dabei auch sehr sympathisch ist, möchte ich es hier vorstellen.
Ausgangspunkt und Heimat des zugrundeliegenden Vereins Nager IT ist die kleine Gemeinde Bichl in Oberbayern. 

Eine nachhaltige Alternative zu Reis (Teil 1)

QuinoaNeben Nudeln und Kartoffeln gehört Reis zu den Hauptnahrungsmitteln vieler Familien mit (Klein-)Kindern. So auch bei uns. Seit geraumer Zeit kaufen wir nur noch Reis, der über ein Fairtrade Siegel verfügt. Erfreulicherweise gibt es fair gehandelten Reis auch im herkömmlichen Supermarkt und zwar im Gegensatz zum plastikverpackten im Bioladen sogar im umweltverträglicheren Pappkarton. So weit so fair. Aber auch nachhaltig? Leider muss man gar nicht lange recherchieren, um zumindest die Nachhaltigkeit des Reiskonsums in unseren Breiten in Frage zu stellen.

Fairmondos RundeSache

Quelle fairmondo Logo: fairmondo eGVor fast genau einem Jahr habe ich auf Startnext Anteile für die faire Online-Handels-Plattform fairmondo (damals noch fairnopoly) gezeichnet. Der Streit um die Namensrechte ist überwunden und das Projekt geht in die nächste Runde. Mindestens 10.000 € möchte die Genossenschaft bis 3. März einsammeln. Mit dem Geld soll ein neues Versandhandels-Konzept umgesetzt werden. Neben fairem Handel stehen dann auch die Themen Lokalität und Dezentralität im Fokus.

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