#Restezauber: Rezept für Pesto mit Gemüseblättern

Berliner Mietbeet

Mit diesem Beitrag möchte ich mich beim Rezepte-Wettbewerb #Restezauber der Initiative www.zugutfuerdietonne.de beteiligen. Denn es schockiert mich immer wieder zu lesen, dass Verbraucher jährlich mehrere Millionen Tonnen Lebensmittel wegwerfen. Aus der Fülle der Reste-Rezepte habe ich mich bewusst für ein "Überbleibsel" entschieden, das viele gar nicht für essbar halten: Gemüseblätter.

 Denn das Blattgrün zahlreicher Gemüsesorten schmeckt nicht nur lecker, sondern enthält auch noch jede Menge gesunde Vitamine und andere Vitalstoffe (der Link führt zu einem ausführlichen Artikel über essbare Gemüseblätter, den ich vor einiger Zeit beruflich geschrieben habe) - teilweise sogar mehr als die Frucht. 

Seit ich mit meiner Familie unter die Gärtner gegangen bin, fällt bei uns immer wieder jede Menge Gemüsegrün an. Am Anfang landete das immer in der Bio-Tonne oder auf dem Kompost (sicher auch nicht falsch, denn dort sorgt es ja für neue, nährstoffreiche Erde), aber irgendwann begann ich mich zu fragen, ob man daraus nicht auch noch etwas Kulinarisches zaubern kann. Mittlerweile kenne ich eine ganze Reihe von Rezepten für Gemüseblätter. Sie lassen sich zu Suppen, Smoothies und Chips verarbeiten. Das einfachste und flexibelste Rezept für alle, die gerne Pesto essen, möchte ich heute vorstellen.

Benötigt werden folgende Zutaten und Utensilien:

  • ca 100 g frisches Gemüsegrün von Radieschen, Karotten, rote Bete oder Kohlrabi (geht natürlich auch gemischt)
  • 1-2 Zehen Knoblauch
  • 30-40 g Pinienkerne oder Nüsse (Cashew, Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln ...)
  • pflanzliches Öl, für den typischen Pesto-Geschmack am besten natives Olivenöl
  • Handmixer oder Standmixer
  • Salz nach Geschmack

Wichtig: Verwende am besten nur Gemüsegrün, das du selbst angebaut hast oder von Biogemüse. Bei konventionell angebauten Pflanzen können Pestizide den gesunden Genuss ins Gegenteil verkehren.

 

Zubereitung

  1. Gemüseblätter waschen und von schadhaften Stellen befreien.
  2. Besonders großes Grünzeug grob zerkleinern.
  3. Knoblauch schälen.
  4. Gemüsegrün, Knoblauch und Nüsse in den Mixbehälter geben.
  5. Etwas Öl hinzufügen und mixen.
  6. Ist alles noch zu fest, vorsichtig noch etwas mehr Öl hinzugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  7. Probieren und nach Bedarf salzen.

Wer mag, kann schon bei der Zubereitung ein bis zwei Esslöffel geriebenen Parmesan dazugeben. Ich reibe ihn lieber frisch über die Pasta. Mit Öl bedeckt hält sich das Pesto einige Tage im Kühlschrank. Ich esse es auch gerne als Dipp zu frischen Gemüsesticks oder als Aufstrich zu hellem Brot.

Wer mehr über den Wettbewerb oder die Initiative Zu gut für die Tonne erfahren möchte, klickt einfach auf das #Restezauber-Logo:

 

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